Research Training Group 1194 "Self-organizing Sensor-Actuator-Networks"
Hannes Hartenstein

Prof. Dr. rer. nat. Hannes Hartenstein

  • Forschungsbereich DSN
    Institut für Telematik / Steinbuch Centre for Computing (SCC)
    Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
    Geb. 20.21
    Zirkel 2
    D-76131 Karlsruhe

Research interests

Das Arbeitsgebiet des Forschungsbereichs Dezentrale Systeme und Netzdienste, Prof. Dr. Hannes Hartenstein, umfasst die Entwicklung und Analyse von effizienten, sicheren und robusten Mechanismen zur (Selbst-)Organisation von Netzwerken und Verteilten Systemen. Hierzu werden neben den klassischen Mobilkommunikations- und Festnetzen insbesondere mobile Ad-Hoc und Overlay-Netzwerke betrachtet. Methodologisch wird dabei der gesamte Zyklus von mathematischer Analyse über Simulation zu Feldversuchen hin durchschritten. Derzeit werden folgende Themenkreise bearbeitet: Mobilitätsmangement und Header-Compression, theoretische Untersuchungen zu Mobilität und Topologiebildung, Ad-Hoc und Sensornetze für die Interfahrzeugkommunikation (BMBF-Projekt NOW: Network on Wheels) sowie diensteorientierte Peer-to-Peer-Netzwerke für liberalisierte Märkte (BMBF-Projekt SESAM). Hannes Hartenstein ist Mitorganisator des 1. European Workshop on Security in Ad Hoc and Sensor Networks (ESAS), Heidelberg, August 2004.

Wissenschaftlicher Werdegang

Hannes Hartenstein studierte Mathematik mit Nebenfach Informatik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Diplom 1995) und promovierte ebenda am Institut für Informatik bei Prof. Dr. D. Saupe (1998). Von 1999 bis 2003 arbeitete Herr Hartenstein bei den NEC Europe Network Laboratories in Heidelberg in der Gruppe „Mobile Internet“. Als „Senior Research Staff Member“ war er u.a. NEC-Projektleiter für das BMBF-Projekt FleetNet – Internet on the Road. Seit Oktober 2003 leitet Herr Hartenstein den Forschungsbereich Dezentrale Systeme und Netzdienste am Institut für Telematik, Fakultät für Informatik, Universität Karlsruhe, und ist gleichzeitig stellvertretender Leiter des Universitätsrechenzentrums.